Praxis für Naturheilweisen - Dorothea Schwierskott - Aschau im Chiemgau - Akupunktur, Heilhypnose,Blutegeltherapie,Neuraltherapie

Ausleitung und Ableitung

Nur der Körper kann sich selbst heilen. Naturheilkundliche Therapieverfahren wirken deshalb nur über die Förderung der eigenen Selbstheilungkräfte. Der erste Schritt um diese Selbstheilung anzukurbeln, ist es unnötige Belastungen zu beseitigen. Erst aufräumen, dann aufbauen.

Die Anregung und Förderung der Selbstheilungskräfte wird durch folgende grundlegende Maßnahmen erreicht:

  • Entfernung der unnötigen Belastungen
  • Aufhebung von Selbstheilungsblockaden
  • Förderung der Entgiftungsleistung
  • Stärkung der Abwehr und Grundregulation
  • Stärkung der inneren Organe

Aus- und Ableitungsverfahren beruhen auf der Erkenntnis, dass unnötige Belastungen über Ausscheidungen des Darmes, der Nieren oder der Haut ausgeleitet werden können. Hierzu gehören das Schröpfen, das Baunscheidtieren, der Aderlaß und die Blutegeltherapie. Desweitern werden pflanzliche oder homöopatische Mittel gegeben, die den Körper entgiften und entsäuern sollen. Ein sehr schneller und effektiver Weg sind zudem unterstützende Infusionen.

Grundregulation des Bindegewebes

Jede Ausleitung muss von innen nach außen erfolgen: zuerst müssen Stoffwechselbelastungen aus den einzelnen Zellen gelöst werden, dann müssen sie durch das lockere Bindegewebe, welches alle Zellen umgibt zu den Blutgefässen geschleust werden. Dieses lockere Bindegewebe, auch Grundsubstanz genannt, dient dem Körper oft zudem noch als Abfallkorb - wenn er nicht mehr weiss, wohin mit dem "Dreck". Also alles, was nun dort in dem alles umgebenden Bindegewebe eingelagert ist oder durch unser therapeutisches Bemühen aus den Zellen geschleust wurde, muss nun in gelöster Form zu den Venen und Lymphgefässen gebracht werden. Nun ist es Aufgaben der Niere, Leber, des Darmes und der Haut diese Abfallstoffe endgütig rauszuschmeißen.

Jede gute Ausleitung bzw. "Entgiftung" berücksichtigt diese Schritte, um wirklich zu einem guten Erfolg zu kommen und nachhaltig zu wirken. Eine gute Zeit ist immer der Herbst und das Frühjahr, also in Zeiten der Veränderung.

 

Stärkung der Abwehr und Grundregulation durch die Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiztherapie, bei der entnommenes Blut dem Körper nach verschiedenen Aufbereitungsformen wieder zugeführt wird. Die Eigenbluttherapie unterstützt durch eine schwache Reiztherapie die Aktivierung des Immunsystems, somit die körpereigenen Heilungsvorgänge und Abwehrkraft. Sie ist eine der individuellsten Therapien, da wir das eigene Blut als Medikament einsetzen können. Zahlreiche Untersuchungen haben ihre Wirkung auf das menschliche Immun- und Nervensystem belegt. Bei uns in der Praxis hat sich die Eigenbluttherapie bewährt. Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den Erwachsenen sehen wir häufig rasche Besserung und eine Stabilisierung der Gesundheit.

Orale Eigenbluttherapie als Tropfen (EB) ist hervorragend für Kinder geeignet, deren Körper noch auf recht kleine Reize reagiert.

Eigenbluttherapie für Erwachsene und Jugendliche: Aus der Vene entnommenes Blut wird in vorsichtig aufsteigenden Dosierungen wieder in den Pomuskel oder in passende Akupunkturpunkte gegeben. Diese Eigenbluttherapie wird in Kurform durchgeführt und kann mehrfach wiederholt werden. Geeignet zur Kräftigung des Immunsystems, aber auch bei chronischen Schmerzzuständen, Allergien, Neurodermitis, Asthma, Infektanfälligkeit oder akuten Entzündungen.